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Shanghai (Video auf You Tube)


Über viele Flusskilometer durch den Yangtze und den Huangpu erreichen wir mit dem Schiff Chinas Metropole Shanghai. Der Ankerplatz liegt direkt im Herzen der Stadt nahe an der berühmten Uferpromenade Bund. 














Gebäude aus der Kolonialzeit und die futuristische Skyline des Bezirks Pudong sind nur durch eine Flussbreite getrennt. Der 632 m hohe Shanghai Tower und der Oriental Pearl Tower mit seinen charakteristischen rosa Kugeln präsentieren sich als die neuen Wahrzeichen der Stadt.

















Shanghai hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt und ist nun mit 24 Millionen Einwohnern größte Stadt Chinas.  Einen ersten Überblick bietet die Aussichtsplattform im 88. Stockwerk des Jinmao Tower.









































Adrenalinschübe pur erzeugt der höchste Outdoor Skywalk in 340 m Höhe.


Bei der Planung von Pudong hat man neben der dichten Bebauung auch an Grünflächen gedacht.














Der Yu-Garten wurde 1559 in der Ming-Dynastie als Privatgarten erbaut. Fast vierhundert Jahre später wurde die Gartenanlage renoviert und der Park für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Er fand Aufnahme in die Liste der Denkmäler der Volksrepublik China. 














































Die weitläufige Gartenanlage ist kein Ort der Ruhe mehr, denn nicht endende Touristenströme sorgen für ein lebhaftes Treiben.

Engländer, Franzosen, Japaner und die Kulturrevolution haben die Altstadt teilweise zerstört oder stark beschädigt. Der Wiederaufbau ist gelungen und heute findet man dort viele Geschäfte und Restaurants.
































Im Jahr 1882 wurde der Jade-Buddha Tempel mit zwei Statuen gegründet. Ein Mönch brachte sie aus Myanmar auf dem Seeweg nach Shanghai.

Der heutige Tempel wurde nach der Revolution in der Zeit von 1918 bis 1928 errichtet.


Die Tempelanlage folgt dem klassischen Grundriss von drei hintereinander liegenden Haupthallen mit zwei Höfen. Drei goldene Buddha-Statuen befinden sich in der Schatzhalle des Großen Helden.


In der Halle der Himmelskönige empfängt uns ein lachender Dickbauch-Buddha.


Höhepunkt ist die Jade Buddha Halle mit der sitzenden 3 Tonnen schweren Statue.


Bewacht von Marmorlöwen bietet das modern gestaltete Shanghai Museum auf fünf Etagen einen umfassenden Einblick in 3000 Jahre chinesischer Kunstgeschichte.



















































Sehen und gesehen werden ist das Motto an der Uferpromenade am Bund.


Am Abend öffnet der Himmel seine Schleusen. Ein heftiges Gewitter taucht die Skyline von Pudong in ein mystisches Licht.


In der morgendlichen Rushhour fahren wir etwa 50 km in westlicher Richtung nach Zhujiajiao.


Der historische Ortskern von Zhujiajiao wurde auf einer Halbinsel errichtet. Durch den Bau vieler Kanäle entstand ein Netzwerk von Wasserstraßen. Entlang dieser Kanäle baute der bürgerliche Mittelstand etwa ab dem 16. Jahrhundert zwei- bis dreistöckige Gebäude. Im Erdgeschoß findet man im Allgemeinen ein zur Straße offenes Ladengeschäft oder eine Werkstatt. Zum Kanal hin eine Veranda.  
































Das Postamt dient nur noch musealen Zwecken, während in der Apotheke noch Arzneien verkauft werden.







In den vielen Garküchen werden chinesische Schmankerl angeboten.


Auf dem Rückweg halten wir an einer Seidenfabrik. Sehr anschaulich ist die Entwicklung der Seidenraupen bis hin zum Kokon dargestellt.


Die Seidenraupen sind monophag und fressen ausschließlich Blätter der Maulbeerbäume.

Nach dem Ernten der Kokons, Abtöten der Puppen durch Hitze, Trocknen und Kochen erfolgt das Aufwickeln der Seidenfäden. Einzelne Kokonfilamente weisen eine Länge von etwa 1000 m auf. Für die Produktion von einem Kilo Rohseide werden durchschnittlich 10–11 kg Kokons benötigt.
































Wenn es langsam dunkel wird, verwandelt sich das Stadtbild dank moderner Beleuchtungstechnik in ein farbenfrohes Spektakel. 



Die chinesische Metropole Shanghai bietet alles, was man sonst in westlichen Metropolen antrifft. Der Bauboom der letzten Jahre hat dazu beigetragen, dass eine beachtenswerte  Megastadt entstanden ist. Architektonisch ein Highlight. Immer eine Reise wert.

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