JOBO-FILM

Reiseerlebnisse aus vielen Ländern der Erde

Ägypten 

 

An den Ufern des Nils entwickelte sich über Jahrtausende eine einzigartige Hochkultur, deren Bauwerke und Mythen bis heute die Phantasie beflügeln. Der Nil bildet seit jeher die Lebensader Ägyptens. Entlang des grünen Bandes reihen sich archäologische Bauwerke wie auf einer Perlenkette. Etwa 96 Prozent der Bevölkerung leben im Niltal und im fruchtbaren Delta zwischen Kairo und Alexandria. Luxor ist der Startpunkt unserer Flusskreuzfahrt. Das moderne Schiff verfügt über eine Empfangshalle mit Rezeption, Souveniershop, Restaurant, einen großen Salon mit Bar und ein großes Sonnendeck mit Swimming-Pool. Kreuzfahrten auf dem Nil waren schon zu Agatha Christies Zeiten eine faszinierende und entspannte Art des Reisens durch das wunderschöne Oberägypten. An Deck des luxuriösen Nilschiffes zieht die abwechslungsreiche Landschaft geräuschlos vorüber. 

















Wenige Flusskilometer zeigen aber auch Bilder des neuen industriellen Ägyptens. Viele Brückenbauten überspannen den Fluss. Durch den hohen Wasserstand muss für eine Brückenduchfahrt das Sonnendach eingeklappt werden. Danach sind alle Mann erforderlich, den gewohnten Zustand wieder herzustellen. 

















Unser erster Halt ist Edfu. Bedingt durch die politischen Unruhen sind momentan nur wenige Touristen hier, sehr zum Leidwesen der geschäftigen Händler. Mächtig erhebt sich der 64m breite und 36 m hohe Pylon der Tempelanlage. Die Reliefs zeigen Ptolemäus XII im Kampf gegen Feinde, beobachtet von den Göttern Horus und Hathor. Mit dem Bau des ältesten ptolemäischen Tempels wurde 237 v.Chr. begonnen. 
















Während in ganz Ägypten der Sonnengott verehrt wurde, gab es überall mindestens eine lokale Gottheit der eine Tempelanlage gewidmet war. Hier in Edfu ist es der falkenköpfige Gott Horus. 




























Den gepflasterten Vorhof säumen an drei Seiten Säulenhallen. Die Wände sind mit kunstvollen Reliefs geschmückt. Zwölf Säulen mit Blüten- und Palmenkapitellen tragen das Dach des Saals. Durch zwei Vorsäle betritt man das nur den Hohepriestern vorbehaltene Allerheiligste, den Altarsaal mit dem Schrein. 
















Die Räume rund um den Altarsaal dienten als Kapellen der Götter. Im Nebentempel findet sich an der Decke die altägyptische Himmelsgöttin Nut. Sie verschluckt am Abend die Sonne um sie am nächsten Tag wieder zu gebären. In der Schutzwand um den Tempel zeigen Wandreliefs den Kampf Gut gegen Böse - Mutter Isis und Sohn Horus gegen den bösen Seth. Wasserspeiende Löwen dienten als Schutz des Tempels vor Gewittern.  


Einen ersten Eindruck von dem wilden Treiben auf den Straßen erleben wir auf der Rückfahrt zum Schiff. Wir fahren weiter flussaufwärts nach Assuan und genießen den Sonnenuntergang auf dem Sonnendeck. 
















Zurück in der Kabine erwartet uns das erste Nilkrokodil das auf dem Bett nach Beute lauert. Nachdem sich das Monster als zahnloser Frottee-Tiger erwiesen hat kommen wir heil in Assuan an und besuchen am Morgen den Granitsteinbruch mit dem unvollendeten Obelisken.

Der riesige Koloss wurde mit sehr einfachen aber wirkungsvollen Techniken aus dem Fels herausgearbeitet. Hitze, Kälte und quellende nasse Holzkeile übernahmen diese Tätigkeit. Wichtig war, den Obelisken noch vor der Überschwemmungszeit zum Nilufer und auf das Floß zu bringen. Die einsetzende Flut ermöglichte dann den Transport zu den nördlich gelegenen Baustellen. Wegen eines Risses wurde der hier liegende Obelisk nie vollendet.

















Gut bewacht vom Militär betreten wir den großen Staudamm. Gebaut mit russischer Hilfe wurde er 1971 eingeweiht. 

















Das Denkmal erinnert an diese Tat. 

















Die Abmessungen sind gigantisch: Dammbasis 980m, Dammhöhe von 111m, Länge 3830m. Das Stauvolumen des dahinter liegenden Nassersees beträgt 162 Mrd qm. Jede der 12 Turbinen erreichen eine maximale Leistung von 175.000 KW.
























Neben der Umsiedelung der nubischen Einwohner mussten auch 29 Tempel aus der pharaonischen Zeit in höhere Bereiche versetzt werden. Einer davon ist der Philae Tempel. Nach dem Bau des ersten Dammes 1902 wurde die entstandene Insel regelmäßig überflutet.

Durch die Flutung des Hochdammes wurde die Situation noch kritischer. Mit Spundwänden und Wasserpumpen versuchte man den Tempel zu retten. Schließlich wurde 1972 seine Versetzung entschieden und nach 8 Jahren die Bauarbeiten abgeschlossen. Heute steht der Tempel sicher auf der Insel Agilkia. Er ist der Göttin Isis geweiht, wurde in der ptolemäischen Periode erbaut und in der römischen Zeit erweitert. Vorbei am Tempel der Hathor mit schönen Reliefs und dem gewaltigen Säulengang führt der Weg zum Heiligtum der Isis, dem Hauptgebäude der Tempelanlage. Ptolemäus XII ließ den ersten Pylon errichten. Dahinter befindet sich der Säulenhof mit einem zweiten Pylon.

















Bewacht von Löwen führt der Weg ins Innere zum Allerheiligsten.

Neben dem Tempel steht am Nilufer die Trajanskapelle. Der Bau mit 14 glockenförmigen Säulen wurde nie vollendet.

















Ohne Motorkraft segeln wir am Nachmittag mit einer Feluke zur Kitchener Insel mit dem Botanischen Garten. Am Westufer sehen wir im Hintergrund Felsengräber, die einst für die Edlen aus dem Alten und Mittleren Reich errichtet wurden. Für die Niederschlagung der nubischen Aufstände wurde die Insel dem englischen General Kitchener zum Geschenk gemacht. Aus seiner Liebe zu exotischen Pflanzen entstand so dieser wunderbare Botanische Garten.

















Von der Südterrasse schweift der Blick hinüber zum Mausoleum von Aga Khan. Die Begum ließ es nach seinem Tod im Jahre 1957 errichten. Die Weiterfahrt zu einem nubischen Dorf verzögert sich etwas, den der Motor streikt. Mit viel Improvisationsgeschick gelingt dann noch rechtzeitig die Reparatur. In der Dorfschule erklärt uns der Lehrer das ägyptische Alphabet. In den engen Gassen reihen sich die Souvenirläden und natürlich will jeder Händler etwas verkaufen. Der Besuch eines Wohnhauses gibt Einblick in die Lebensart der Nubier. Der Hausherr pflegt ein besonderes Hobby. In engen Becken hält er Nilkrokodile als Haustiere. 

 
































Mit letzter Motorkraft erreichen wir am Abend wieder die Anlegestelle unseres Schiffes.

Wir nutzen das Flugzeug, um schnell und bequem nach Abu Simbel zu gelangen.

Im 13. Jhd. V. Chr. wurden die Tempel aus dem Fels gehauen. Lange im Sand vergraben, wurden sie erst 1813 entdeckt. Mit dem Bau des Staudammes drohte die Anlage dieses Mal im See zu versinken. Dank internationaler Hilfe wurden die Tempel aus dem Fels geschnitten und auf eine künstliche Klippe 67m höher versetzt. Die riesigen Kolossalstatuen von Ramses II zeigen den Pharao in verschiedenen Lebensabschnitten.

















Filmen und Fotografieren im Inneren ist nicht erlaubt. Deshalb eine kurze Beschreibung. Nach dem Eingangstor gelangt man in die mittlere Säulenhalle mit den gewaltigen Statuen. Die innere Säulenhalle zeigt Abbildungen von Ramses und seiner Frau Nefertari. Am Ende befindet sich die Kultkammer. Die Richtung des Tempels ist so gewählt worden, dass zweimal im Jahr die Sonnenstrahlen bis zu den Statuen der Kultkammer vordringen.











































Der Tempel der Hathor, der Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit, wurde von Ramses II für seine Hauptgemahlin Nefertari erbaut. Sie zieren die Fassade als Statuen. Es ist der einzige Tempel der für die Frau eines Pharaos erbaut wurde.

















Überwältigt von den Eindrücken verlassen wir Abu Simbel und fliegen zurück nach Assuan. Wegen  Benzinmangel in Assuan bilden sich kilometerlange Schlangen vor den Tankstellen. Stromabwärts fahren wir mit dem Schiff nach Kom Ombo. Mit dem Bau des griechisch-römischen Tempels wurde im 2. Jhd. v. Chr. begonnen. Als Doppeltempel verfügt er über 2 Eingänge, 2 Hallen und 2 Heiligtümer, denn hier wurden 2 Gottheiten verehrt. Die linke Seite war Horus und die rechte Seite dem Krokodilgott Sobek gewidmet.

 





























































Im nahegelegen Museum fristen mumifizierte Krokodile ihr ewiges Dasein.  

Der Tempel von Esna liegt 10 m unter dem heutigen Straßenniveau. Er stammt aus ptolemäischer Zeit und war einst dem widderköpfigen Gott Chnum geweiht. Die römische Säulenhalle wurde unter Kaiser Claudius 41 n. Chr. errichtet.  24 Säulen, reich verziert mit Hieroglyphen, tragen die gewaltige Decke. Etwas verblasst sind die Farben an Wänden und Decke.

 
































Wir fahren weiter flussabwärts und erreichen am Abend Luxor.

Gestärkt durch ein reichhaltiges Frühstück erkunden wir heute die ehemalige Hauptstadt Theben und das Tal der Könige. Die beiden Sitzfiguren von Amenhotep III sind 18 m hoch und werden auch als die Kolosse von Memnon bezeichnet. Einst bewachten die Giganten den Totentempel von Amenhotep.






























Einer der Steinklötze soll bei Sonnenaufgang singen. Selbst Kaiser Hadrian gehörte zu den prominenten Zuhörern. Vor einer steilen Felswand liegt der zum Teil in Stein gehauene Totentempel der Hatschesput. Einzigartig ist die Einheit von Landschaft und Architektur. Seit 1891 wird die Anlage erneuert und rekonstruiert. Die endgültigen Ausgrabungen haben seit 1961 polnische Archäologen übernommen. Zwei Rampen führen auf die obere Terrasse.































Der rechte Teil der ersten Terrasse ist dem schakalköpfigen Anubis gewidmet. Bunte Darstellungen von Opfergaben zieren die Wände.
















Links auf der zweiten Terrasse steht die Kapelle der Hathor. Die Göttin ist hier mit den charakteristischen Kuhohren dargestellt. Der Tempel der Hatschesput erlitt viele Zerstörungen. Thutmosis III, Echnaton, Ramses II und letztlich die Kopten waren die Akteure.

Das Tal der Könige ist gut mit dem Bus erreichbar. Filmen und Fotografieren der Königsgräber ist aber streng verboten. 

Die Verarbeitung von Alabaster ist mühevoll und ein falscher Schlag kann viele Arbeitsstunden zu Nichte machen. Drei Sorten stehen für die Bearbeitung zur Verfügung. Wie immer versuchen tüchtige Händler die Waren an die Touristen zu verkaufen.

 
















Auf der Rückfahrt passieren wir die Gräber der Edlen. Über 400 Gräber hoher Würdenträger wurden hier entdeckt.

Heute widmen wir uns Luxor mit den beiden beeindruckenden Tempeln. Früher waren sie durch eine Zeremonienstraße verbunden. Herzstück des ausgedehnten Tempelkomplexes von Karnak ist der Amun-Tempel. Zahllose Höfe, Hallen und Kolossalmonumente sowie der große See sind überwältigend. Dutzende von Herrschern bauten über 13 Jahrhunderte an der Anlage. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie wiederentdeckt und aus Sand und Schlamm ausgegraben.




 

























































Vor dem Eingang zum großen Säulensaal steht die Granitstatue von Ramses II. mit seiner Tochter. 134 mächtige Säulen trugen einst das Dach der Halle. 
















Der heilige See diente Priestern für Bootsfahrten und rituellen Waschungen. Direkt daneben steht der große Granitskarabäus der dem Sonnengott Atum-Chepre geweiht ist. 
















Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir den Luxor-Tempel. Er ist wesentlich klarer gegliedert als der Komplex von Karnak. Am Eingang standen früher 2 Obeliske. Einer davon ziert heute den Place de la Concorde in Paris. Amenophis III. hat um 1370 v. Chr. mit dem Bau begonnen. Ramses II. hat ihn vollendet.






























Neben den einstigen Herrschern haben sich auch die Christen hier verewigt. 

Wenn die Sonne untergegangen ist und der Muezin zum Gebet ruft, wirkt der Tempel besonders mystisch. Über Jahrhunderte lag auch dieser Tempel unter Sand. Ein Dorf entstand innerhalb seiner Mauern. 1881 entdeckte der Archäologe Gaston Maspero die Anlage und musste erst das Dorf versetzen bevor mit den Grabungen begonnen werden konnte. Bis heute steht die Moschee aus dem 13. Jhd. auf den abgelagerten Erd- und Schlammschichten.

 














Mit dem Schiff fahren wir weiter flussabwärts nach Kena und weiter mit dem Bus nach Dendera. Die Sicherheitsvorkehrungen werden verstärkt und plötzlich ziert ein Geschütz das Sonnendeck. 

Dendera war die Kultstätte des Liebesgöttin Hathor, Amme und Geliebte des Horus. Alljährlich brachte eine Barke sie nach Edfu damit sie sich mit Horus vereinigen konnte. Der sichtbare Teil stammt aus ptolemäischer Zeit, ist jedoch der klassischen pharaonischen Tempelarchitektur nachempfunden. 
































Neben dem Eingang steht das römische Geburtshaus, auch Mammisi genannt, mit bemerkenswerten Reliefs. Vorbei an der Göttin Bes führt der Weg zu den Überresten einer koptischen Basilika. Die gesamte Tempelanlage ist von einer mächtigen Lehmziegelmauer umgeben. Das Relief an der südlichen Wand zeigt Kleopatra mit ihrem Sohn, die Hathor Opfergaben darbietet. Viele der Reliefs mit göttlichen Darstellungen wurden von den Christen ausgemeißelt. Von besonderer Schönheit ist das Innere der Halle. Viel Arbeit ist noch nötig, die einst kräftigen Farben wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen. Der offene Kiosk auf dem Dach war Zentrum der Feierlichkeiten zum Jahreswechsel. Die Statue der Hathor wurde hierher gebracht um von den Sonnenstrahlen neu belebt zu werden. Ein enger Kellerschacht führt hinunter zu besonders filigranen Reliefs.

 Wir verlassen Oberägypten und fliegen von Luxor nach Kairo.

 In der riesigen Stadt Kairo leben heute ca. 22 Millionen Einwohner. Wir besuchen zuerst die Zitadelle mit der gewaltigen Mohammed Ali Moschee. Der Prachtbau wurde Mitte des 19. Jhd. im osmanischen Stil errichtet. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 50 Meter und ruht auf vier eckigen Säulen, die die Propheten darstellen. Die beiden schlanken Minarette ragen 80 Meter in den Himmel und sind das Wahrzeichen von Kairo.


































Fremd wirkt der Uhrturm. Er war ein Geschenk des französischen Königs Louis-Philippe als Gegenzug für den Obelisken von Luxor. Bei klarem Wetter kann man von der Terrasse bis zu den Pyramiden von Gizeh blicken. Flirrende Hitze und Abgase aus 3,5 Millionen Autos trüben aber meist den Blick.


 































Nach dem Vorbild der Kaaba in Mekka wurde die Ibn Tulun Moschee im 9. Jhd. erbaut. Der große Innenhof bietet allen Männern der umliegenden Stadtteile genügend Platz für das Freitagsgebet. Einige Verrenkungen sind notwendig, um das Minarett mit der außenliegenden Treppe vom zentralen Brunnen eindrucksvoll in Szene zu setzen.























































Durch dichten Verkehr bahnen wir uns einen Weg zum Basar Khan al-Khalili. Im Jahr 1382 erbaut zählt er zu den größten Basaren des Mittleren Ostens. Nur schauen, alles billig, guter Preis tönt uns aus allen Richtungen entgegen.






























































Nach einem anstrengenden Tag fahren wir endlich ins Hotel auf die ruhige Nilinsel Zamalek. Der Altbau wurde eigens für die noblen Gäste der Eröffnung des Suezkanals im aufwändigen Stil errichtet. 

















Gut erholt starten wir nach Memphis, der alten Verwaltungshauptstadt im Süden von Kairo. Memphis wurde 3100 v. Chr. von König Menes gegründet. Er führte auch die Vereinigung von Unter- und Oberägypten herbei. Sakkara entwickelte sich zur königlichen Nekropole von Memphis und ist eine der größten archäologischen Fundstätten in Ägypten. Die Stufenpyramide von Djoser in Sakkara gilt als Prototyp für diese Bauten. 2700 v. Chr. wurde sie vom Architekten und Hohepriester Imhotep für König Djoser errichtet. Seit der Römerzeit wurden viele Tempel und Paläste geplündert und die Überreste unter dem Schlamm der jährlichen Nilüberschwemmungen begraben. Wenige erhaltene Artefakte sind im kleinen Freilichtmuseum zusammengetragen.

















Die Sphinx hat ein Gewicht von 80 Tonnen und gilt als größte Kalzit-Statue die je gefunden wurde.




























In einem Pavillon liegt geschützt die filigran gestaltete Kalksteinstatue von Ramses II.

 
















Höhepunkt der Reise ist die Besichtigung der Pyramiden von Giseh.

Vor etwa 5000 Jahren wurde Giseh zur königlichen Nekropole der Hauptstadt Memphis auserkoren. In weniger als 100 Jahren sind die drei Pyramidenkomplexe durch ein Heer von Sklaven erbaut worden. Die älteste und größte ist die Cheops-Pyramide. Über 2 Millionen Steinblöcke mit durchschnittlich 2,5 t Gewicht wurden verbaut. Die Präzision dieses Bauwerks stellt eine ungeheure architektonische Leistung dar. Exakte Winkel und Abweichungen an den Seitenlängen von nur 4 cm sind der Beweis. Das gesamte Bauwerk ist heute noch 137 m hoch.

















































1954 wurde ein vollständig erhaltenes Sonnenschiff entdeckt. Nach der aufwändigen Renovierung ist es nun in einem modernen Gebäude ausgestellt. An der Basis um 15 m kürzer ist die Chephren-Pyramide. Durch die intakte Spitze ist sie nur 3 m niedriger als die Cheops-Pyramide. Die jüngste und kleinste Pyramide ist die des Königs Menkaure. 

Als ältestes figürliches Monument Ägyptens bewacht die Sphinx die Grabstätten des Giseh-Plateaus. 

Die 20m hohe und 73,5 m lange Sphinx wurde vor Ort aus dem Fels gemeißelt.

 
















Nach so vielen Eindrücken über die Geschichte Ägyptens und den überwältigenden Bauwerken gönnen wir uns noch einen Abstecher nach Sharm El-Sheikh. Im Iberotel direkt am Strand lassen wir das erlebte nochmals in Ruhe auf uns wirken. Leider wurden alle Ausflüge in den Sinai wegen der politischen Lage abgesagt. Das Katharinenkloster und der 1996 m hohe Berg Sinai konnten deshalb nicht besucht werden. Relaxen am Strand und eine Bootstour standen deshalb auf dem Programm.


















An der Südspitze liegt Ras Mohammed, der älteste Nationalpark Ägyptens. Tausende von bunten Fischen und Korallenbänken haben es zum schönsten Tauchrevier der Welt werden lassen. Bei unserer Tour hielten sich aber die Anzahl der Taucher und die der Fische etwa die Waage.

Mit diesen Eindrücken beenden wir unsere Ägypten-Reise zu den Jahrtausenden alten Kulturen.

 2012  

0122